Blick auf den Mount Fuji mit Schneegipfel, umgeben von Wasser und Bäumen im Vordergrund, bei Sonnenuntergang.

Japan

Das Ende der Reise meines Lebens – und der Ort, an dem mein Herz geblieben ist

Nachdem wir Vietnam verlassen hatten, führte uns die Reise weiter nach Japan. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei der Planung sehr skeptisch war. Als Fotograf hatte ich das Land nie als eines meiner Wunschziele betrachtet. Ich war mir unsicher, ob es in der Zeit, die wir dort verbringen würden, genug interessante Motive zu fotografieren gäbe. Zudem war die Reise insgesamt sehr kostspielig, und ich wollte sicherstellen, dass ich das Maximum aus jeder Hinsicht herausholen würde. Ein weiterer Punkt, der mich zweifeln ließ, waren die vermeintlich hohen Lebenshaltungskosten in Japan. Schließlich heißt es oft, dass Japan ein äußerst teures Reiseziel sei.

Doch bereits am ersten Tag wurden all meine Bedenken restlos beseitigt. Japan zog mich augenblicklich in seinen Bann. Dieses Land vereint Schönheit, Fortschritt und eine unvergleichliche Freundlichkeit seiner Menschen. Während unseres gesamten Aufenthalts begegnete mir nur eine einzige Person, die etwas genervt wirkte – ein Verkäufer, als ich ein Paar Schuhe kaufen wollte. Abgesehen davon erlebte ich ausschließlich hilfsbereite und höfliche Menschen, die mich tief beeindruckten.

Besonders unvergesslich war die kulinarische Vielfalt Japans. Ganz gleich, ob in einem Restaurant oder beim Kauf von Lebensmitteln im Supermarkt – das Essen war durchweg von herausragender Qualität. Eine besondere Empfehlung sind die Instant Curry Nudeln aus dem 7-Eleven, die mich jedes Mal aufs Neue begeisterten. Auch die Unterkünfte, die wir wählten, waren durchweg hervorragend. Jedes Hotel und jede Unterkunft bot ein hohes Maß an Komfort und war perfekt organisiert.

Die Orte, die wir besuchten, wirkten oft surreal – fast so, als wären sie von einem anderen Planeten. Die moderne Architektur, die traditionellen Tempel und die beeindruckenden Landschaften hinterließen einen bleibenden Eindruck. Es fällt mir schwer, die Faszination in Worte zu fassen, doch diejenigen, die bereits in Japan waren, werden sicher nachvollziehen können, was ich meine.

Jeden Tag, den ich zurückblicke, wünsche ich mir, einfach wieder nach Japan reisen zu können. Diese Reise hat mich gelehrt, dass Skepsis gegenüber neuen Zielen unbegründet sein kann und dass manche Orte das Potenzial haben, das eigene Herz zu erobern – selbst wenn man es nicht erwartet.

Traditionelles japanisches Teehaus am See, umgeben von grünen Bäumen, mit Berg im Hintergrund, ruhiges Wasser spiegelt das Teehaus und die Bäume wider.
Ein schattiger Weg, gesäumt von roten Torii-Toren mit schwarzen Schriftzeichen, die in einer Reihe stehen, und ein Laternenlicht in der Entfernung.
Blick durch die offene Veranda eines traditionellen japanischen Tempels auf eine Stadt mit Bergen im Hintergrund, Sonnenlicht und Schatten auf den Steinen im Vordergrund.
Traditionelle japanische Burg auf einem Hügel, umgeben von Bäumen, mit dunklem Himmel im Hintergrund.

Auf der Karte findest du eine Übersicht aller Standorte.
Einfach auf die Markierungen klicken und schon gibt’s eine kleine Vorschau und kurze Infos zu den jeweiligen Spots.

Interaktive Fotokarte Japans